Club für Britische Hütehunde e.V. (CfBrH)
    
Landesgruppe Württemberg

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Aktuelles


Sheltiehündin entlaufen

Gesucht wird die zobelfarbene Sheltiehündin Linda Laryssa vom Blankenhorn, „Alice“.

Sie ist seit einigen Wochen im Bereich Leonbronn/Ochsenburg unterwegs. Bislang sind alle Einfangversuche vergeblich gewesen.

Sollten Sie in der Gegend unterwegs sein, würden wir uns freuen wenn Sie die Augen offen halten.

Bitte versuchen Sie nicht, die Hündin einzufangen, sie ist sehr scheu und würde weiter weglaufen.

Bitte melden Sie jede Sichtung den Eigentümern der Hündin, Familie Burrer, Lindenhof, 74363 Güglingen,
Tel. 07135 / 6673.

Ausstellungstraining mit Jutta Rössler 16.10.2011


Impressionen von der IRAS Stuttgart, Sonntag 06.11.2011

Bilder der Schwabensieger Ausstellung Sachsenheim am 14.Mai 2011


 

Wiet Seminar

Mit Freude haben die Teilnehmer des ersten Hüteseminars mit der niederländischen Trainerin Wiet van Dongen im August 2011 auf die Fortsetzung im Rahmen der Arbeitsgruppe Working Beardies gewartet. Diese fand vom 29. Oktober bis 1. November 2011 auf einer eineinhalb Fußballfelder großen Wiese bei Talheim statt und wurde wieder erfolgreich von Susanne Eichler und André Roller organisiert. Auf Grund der positiven Resonanz und der hohen Nachfrage beim 2-Tages-Seminar im August, wurden von den Organisatoren vier Tage für das Seminar angesetzt. An jedem der vier Tage gab es acht Seminarplätze zu vergeben. Damit hatten weitere Teilnehmer die Möglichkeit, Wiets Ausbildungsweise kennenzulernen.

Im Gespräch mit anderen Teilnehmern des Hüteseminars war die allgemeine Begeisterung spürbar: Die Begeisterung von der Person Wiet selbst, die Begeisterung über die erreichten Trainingserfolge und die Begeisterung über die besondere Atmosphäre beim Seminar. Wiet strahlt Ruhe aus, welche sich auf den Menschen, den Hund und damit auch auf die Schafe überträgt. Denn besonders wichtig ist ihr, Rücksicht auf die Schafe zu nehmen und das einzelne Schaf so wenig Stress wie möglich auszusetzen.

Die Teilnehmer schätzten in erster Linie, dass Wiet sich auf jedes Mensch-Hund-Team individuell einstellen und eingehen kann. Dabei zeigt sie jedem Team seine Stärken und Schwächen deutlich auf, wobei sie Kritik ehrlich und in einer Form übt, die für die Angesprochenen nachvollzieh- und annehmbar ist. Bei ihrer Ausbildungsweise legt sie besonderen Wert darauf, die natürlichen Anlagen des Hundes zu fördern und diese auszubauen. Dies vermittelt sie kompetent und mit einer herausragenden Geduld.

Bemerkenswert bei einem Seminar mit diesen Ausmaßen ist der sehr hohe logistische und organisatorische Aufwand, den Susanne und André auf sich genommen haben. Insgesamt wurden 80 Schafe (Coburger Füchse und Merinoschafe) für das Training eingesetzt, die alle sehr gepflegt waren. Um das einzelne Schaf so wenig wie möglich zu belasten, wurde jedes der Tiere in eine der vier Tagesgruppen eingeteilt und somit auch nur an einem der Seminartage in Anspruch genommen. Pro Tag wurden die Schafe wiederum in Kleingruppen von sechs bis acht Schafen aufgeteilt, an denen im Wechsel trainiert wurde. Somit mussten, abgesehen vom Trainingsgelände, genügend Flächen in der Nähe für die zu wechselnden Schafe vorhanden sein, auf denen auch ausreichend Futter zur Verfügung stand. Dies ist Susanne und André gelungen und der häufige Wechsel der Schafe funktionierte schnell und problemlos.

Teilnehmer, die bisher noch kein Seminar bei Susanne und André besucht hatten, fiel vor allem die freundliche und familiäre Stimmung auf, die jedem entgegen gebracht wurde. Zum Wohlergehen diente auch die außergewöhnlich gute Verpflegung, die einem zuteilwurde. Ein Highlight war sicherlich die Verkostung des Kräuterlammschinkens aus eigener Herstellung. Wie immer wurden die Organisatoren von Heiko Meier hauptsächlich bei der Verpflegung tatkräftig unterstützt.

Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich noch einmal bei allen, die zum Gelingen dieses wunderbaren Hüteseminars beigetragen haben, bedanken: bei den Fotografen Sandra Meyle und Bernd Meissner, bei Heiko Meier, bei der Trainerin Wiet van Dongen und vor allem bei Susanne Eichler und André Roller, die keine Mühen gescheut haben, um wieder einmal ein nicht nur fachlich hochwertiges Seminar auszurichten, sondern auch eines, bei dem sich jeder Teilnehmer einfach rundum wohlfühlen konnte.

Sabine Brom